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Atlasspinner

(Attacus atlas)

Der Atlasspinner mit den „Schlangenköpfen“ an den Vorderflügelenden.

Atlas Seidenspinner haben die größte Flügeloberfläche aller Schmetterlingsarten. Die Flügelspannweite kann bei einem Weibchen bis 30cm betragen. Die Männchen sind generell kleiner und erreichen nur Flügelspannweiten bis 22cm. Somit zählt diese Schmetterlingsart zu den größten auf der Erde.

Dazu steht im Gegensatz die kurze Lebenserwartung als Falter von nur drei bis fünf Tagen. Er ist ein Nachtfalter und kann keinerlei Nahrung zu sich nehmen. Somit hat er nur die Energie die er von der Raupe über die Puppe mitbekommen hat. Innerhalb dieser kurzen Zeit heißt es für den Falter: Partner finden, Eier legen und das war´s.

Die Raupe des Atlasspinners ernährt sich von verschiedensten Pflanzen, Hibiskus, Flieder oder Avocado. Sie erreicht eine enorme Länge von bis zu 10cm und die Stärke eines Daumens. Am ganzen Körper hat die Raupe fleischige stachelförmige Auswüchse und ist weiß gepudert. Während der Wachstumsphase häutet sie sich bis zu 5 Mal. Frisch gehäutet wird die alte Haut gleich mitgefressen.

Vor der Verpuppung spinnt sich die Raupe in einen Kokon ein, welcher mit einem Blatt getarnt ist. Im Gegensatz zum Seidenspinner, der einen einzigen Faden von bis zu 1 km Länge für seinen Kokon spinnt, produziert der Atlasspinner viele kurze Fäden, die miteinander verklebt werden. Auch daraus lässt sich ein Seidenstoff weben, der aber als „Fagaraseide“ im Handel, nicht so hochwertig ist, wie der Seidenstoff des chinesischen Seidenspinners (Bombyx mori).